Was steckt hinter dem JugendMedienCamp NordWest?
Seit zehn Jahren erfolgreich
Das JugendMedienCamp NordWest
100 TeilnehmerInnen verbringen fünf Tage auf einem Zeltplatz bei Loxstedt, um sich in Workshops, Erzählcafés und Diskussionsrunden auszutauschen und weiterzubilden.
In Praxisworkshops zu Themen wie Film, Zeitung, Radio, Foto, Poetry Slam oder Theater wird dabei nicht nur das nötige Handwerkszeug erlernt, sondern werden gemeinsam mit Gleichgesinnten kreative Gestaltungsideen ausprobiert und umgesetzt.
Das zehnte JugendMedienCamp NordWest wird sich mit dem Thema „Medienwandel“ beschäftigen. Jener Wandel wurde und wird maßgeblich geprägt durch das Internet, ein Medium, das in den letzten Jahren die Medienlandschaft kräftig aufzurütteln vermochte und somit auch zu gesellschaftlichen Veränderungen führte. So haben sich in den zehn Jahren des Bestehens des JMC-NW nicht nur die Medien gewandelt, sondern auch die Jugend und das Camp selbst. Zeit zu resümieren!
Blickwinkel erforschen
Der inhaltliche Rahmen
In den Erzählcafés bekommen die TeilnehmerInnen viel Input auf verschiedensten Gebieten. ExpertInnen referieren über Medienwandel, den arabischen Frühling, Berufseinstieg und viel mehr. Den TeilnehmerInnen wird die Möglichkeit gegeben, die Themen kritisch zu hinterfragen und mit anderen Jugendlichen und dem ReferentInnen zu diskutieren.
Die Veranstaltung regt zum Hinterfragen, Diskutieren und Mitgestalten an. Dadurch werden Presse- und Meinungsfreiheit, kritischer Journalismus und selbstständiges Handeln und Urteilen gefördert. Wir geben den TeilnehmerInnen einen differenzierten Blick auf alltägliche Themen und fördern somit die politische Bildung junger Menschen.
Von Jugendlichen für Jugendliche
Die Zielgruppe
Das JugendMedienCamp NordWest richtet sich an alle medieninteressierten Jugendlichen aus Deutschland. Die Teilnehmer zwischen 14 bis 25 Jahren können sowohl NeueinsteigerInnen, als auch bereits erfahrene MedienmacherInnen sein.
In den letzten Jahren konnten wir regelmäßig mehr als 100 Jugendliche für die Veranstaltung gewinnen, jedoch ist der Bekanntheitsgrad weitaus höher. Durch unsere Werbewege erreichen wir mehrere Tausend interessierte Menschen, viele davon waren bereits bei der Veranstaltung oder werden in diesem Jahr teilnehmen.
Ehrenamtssache
Das Team vom JMC-NW
Das Organisationsteam trifft sich viermal im Jahr, um in Arbeitsgruppen und großen Teamsitzungen die Einzelheiten zu besprechen. Zwischen den Treffen findet reger Kontakt per Mail und Telefon statt. In der ersten Projektphase zwischen Herbst 2011 und Frühjahr 2012 wurden Finanzpläne erstellt, Fördermittel beantragt und Planungen entworfen. Die Öffentlichkeitsarbeit inklusive Anmeldestart wurde ebenfalls in dieser Zeit angeregt. Außerdem wurden Kontakte zu UnterstützerInnen gepflegt und Möglichkeiten für die Veranstaltung besprochen.
Im März 2012 traf sich das Organisationsteam auf dem Zeltplatz in Loxstedt. Das Rahmenprogramm wurde ausgearbeitet, die Infrastruktur wurde geplant und die Werbemaßnahmen wurden entwickelt. Die bisherigen Probleme wurden besprochen und aufgearbeitet.
Mitte Mai wird das JMC-NW stattfinden, bis dahin werden noch einige infrastrukturelle Fragen zu klären sein. Das Rahmenprogramm inklusive ReferentInnen und WorkshopteamerInnen steht soweit fest.
Nach der Veranstaltung beginnen Nachbereitung und Evaluation. Das Projekt soll im Sommer abgeschlossen sein, sodass die Erfahrungen dieses Jahres im nächsten Projektzeitraum berücksichtigt werden können.
Zeit für Veränderungen
Die Vision
Das JMC-NW soll den nötigen Hintergrund vermitteln, um Medien kritisch zu betrachten. Außerdem gibt es viele Einflüsse von Politik, Kultur und Kunst. Die TeilnehmerInnen lernen, zu hinterfragen und die Medienwelt nicht einfach hinzunehmen. Dies kommt bereits bei der Wahl der Tageszeitung zum Vorschein und wird nicht zuletzt bei der Wahrnehmung der TV-Nachrichten enden. Die TeilnehmerInnen lernen, zu argumentieren und zu diskutieren, lernen, ihre Meinung darzustellen und weiterzugeben – aber auch, andere Meinungen zu akzeptieren und zu analysieren.
Viele ehemalige Teilnehmer sind heute als Organisatoren, Unterstützer oder Referenten dabei. Einige leiten Workshops, andere schicken ihre Redaktionen oder Freunde zu der Veranstaltung. Das Konzept des JMC-NW hat sich bewährt und lockt immer weiter Jugendliche an.
Zukunft schaffen
Die Dokumentation
Herzstück der JMC-NW-Dokumentation ist die „Akte Pampa“, die offizielle Campzeitung. Diese bietet Raum für alle Artikel von TeilnehmerInnen. Der Zeitungsworkshop unter der Anleitung erfahrener JugendpresslerInnen wird die reaktionelle Arbeit an der Zeitung übernehmen. Der Fernsehworkshop erstellt Fernsehdokumentationen und Veranstaltungsaufzeichnungen vom JMC-NW. Vom Radioworkshop erreicht uns jeden morgen eine einstündige Radiosendung mit den aktuellsten Nachrichten vom Zeltplatz und der Welt – denn auch in der Pampa will man „up-to-date“ sein. Alle Ergebnisse der einzelnen Workshops werden später im Internet und auf DVD verfügbar sein.
























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