Sonja mit Unterlagen

Die Orgas stellen sich vor – #3 Sonja und Louisa

In der dritten und letzten Ausgabe unserer Orga-Vorstellung sind die beiden Teilnehmerbetreuerinnen Sonja und Louisa in der Reihe.

 

Sonja

Womit beschäftigst du dich beim Jugendmediencamp Nordwest?

Ich k√ľmmere mich darum, dass jeder auf dem Zeltplatz und im richtigen Workshop landet, versuche alle Namen auswendig zu lernen und ganz viel gute Laune zu verbreiten. Als Teilibetreuung bin ich auch meistens diejenige, die eure E-Mails beantwortet.

Wie bist du auf das Jugendmediencamp Nordwest aufmerksam geworden?

Nach einer gewissen Zeit bei der Jungen Presse Niedersachsen kam ich quasi nicht drum herum. Ich war zuerst Teili im Foto-Workshop und jetzt seit mittlerweile drei Jahren im Orga-Team.

Was machst du, wenn du nicht gerade mit dem Jugendmediencamp Nordwest beschäftigt bist?

Politik in Bremen studieren. F√ľr ein halbes Jahr war ich daf√ľr zuletzt in Estland (nein, nicht Island). Wer mich sucht, findet mich ziemlich oft auf einem der vielen JPN Seminare oder in der N√§he meines geliebten roten Sofas.

Dieser Beruf kommt √ľberhaupt nicht f√ľr mich in Frage:

Bundeskanzlerin. Und nein, die meisten anderen Politikstudierenden auch nicht.

Womit kann man dich zum Lachen bringen?

Mit sehr vielem. Auch mit so richtig platten Witzen. Das Camp-Team hat mich da verdorben.

Womit kann man dich richtig nerven?

Mit Spitznamen.

Hast du eine besondere Fähigkeit?

Ich kann Pizza backen! Sie ist noch kein bisschen perfekt, aber lecker und die vielen kleinen Backunfälle sind schöne Erinnerungen.

Wie kannst du dich nach einem anstrengenden Tag entspannen?

Mit einer guten Tasse schwarzem Ostfriesentee mit Milch. Dazu ein Keks. Wirkt Wunder.

Wenn du in der Zeit reisen k√∂nntest, wohin w√ľrdest du reisen?

Alle Zeitparadoxa mal außen vor gelassen, wäre es sehr spannend mein Teenager-Ich zu besuchen.

In einem Zombiefilm wäre ich:

Hoffentlich langweilig genug um zu √ľberleben. Ich w√ľrde mich in meinem Keller verstecken und ganz viele Vorr√§te horten.

Womit können dir die Teilnehmer eine Freude machen?

Wenn sie in ihrem Workshop gl√ľcklich sind. Und wenn sie genug trinken und sich eincremen. Dann muss ich nicht zur Mutti werden.

Abschlusstipp an Campneulinge:

Achtung! Ihr könntet morgens von lauter Schlager-Musik geweckt werden.

Das JMC NW 2017 wird: ein Jubil√§um! 15 Jahre m√ľssen wir feiern.

Louisa

Womit beschäftigst du dich beim Jugendmediencamp Nordwest?

Gute Laune und Schaffenskraft mit Putz- und K√ľchendienstpl√§nen zu verbinden.

Wie bist du auf das Jugendmediencamp Nordwest aufmerksam geworden?

Den Newsletter der JPN habe ich √ľber das Regional Radio ‚ÄěOkerwelle 104,6‚Äú kennengelernt. Es wurde ein Segelt√∂rn mit Fotoreportage Workshop angeboten und das war nach dem Schulabbruch genau die richtige Medizin f√ľr mich. Und dann bin ich irgendwie in den Sog der Workshops geraten…

Was machst du, wenn du nicht gerade mit dem Jugendmediencamp Nordwest beschäftigt bist?

Ich fahre mit dem Fahrrad durch Berlin.

Was willst du machen, wenn du mal groß bist?

Wann wird das nochmal soweit sein?

Dieser Beruf kommt √ľberhaupt nicht f√ľr mich in Frage:

Mit Buchhaltung und Zahlen tue ich mich ganz schwer…

In der Schule war ich:

In der Schule habe ich mich hinter meinen Haaren versteckt.

Was sind deine Hobbies?

Musik machen, zeichnen, Aikido, Jonglieren, Menschen

Worauf kannst du nicht verzichten?

Ingwertee

Womit kann man dich zum Lachen bringen?

Wenn man quer durch den Raum Blickkontakt mit mir aufnimmt und Grimassen schneidet ;)

Womit kann man dich richtig nerven?

Da muss man sich schon richtig viel M√ľhe geben‚Ķ

Herz √ľber Kopf, oder andersherum?

HERZ √ľber Kopf

Womit kann man dich aus dem Konzept bringen?

Lob. Fr√ľher konnte ich kein Lob ab, weil ich der Ansicht war, dass das was ich tue nichts Besonderes ist. Aber inzwischen lerne ich es zu genie√üen.

Hast du eine besondere Fähigkeit?

Ich kann mit den Nasenfl√ľgeln, wie ein Kaninchen wackeln, ich wette w√§ren sie noch gr√∂√üer k√∂nnte ich damit fliegen!

Welchen Moment deines Lebens w√ľrdest du gerne nochmal erleben?

Als ich vollkommen √ľberm√ľdet und fertig mit der Welt, aber √ľbergl√ľcklich nach der ‚ÄěHitchhiking to London Youtube Challenge‚Äú in London ankam und die letzte Moderation f√ľr meinen Kanal (Liz Marten) aufnahm.

Wie kannst du dich nach einem anstrengenden Tag entspannen?

Meistens lese, schreibe oder zeichne ich mich in den Schlaf.

Was ist dein Lieblingscharakter aus Film, Videospiel, Serie, Literatur etc.?

Es gibt sehr viele, aber ich nehme mal Edward Bloom aus Big Fish von Tim Burton.

Deine Top 3 (Film, Musik, Spiele, B√ľcher etc.) lauten?

Tribute von Panem, Shrek 2, Die unendliche Geschichte von Michael Ende(!!)

Dieser Moment in einem Film/Buch/Spiel, einer Serie etc. hat mich bewegt:

WARUM MUSSTE MUFASA STERBEN??!

Nenne ein Zitat aus deinem/deiner Lieblingsfilm/-serie/-buch/-song:

Aus Phil Collins ‚ÄěLand of Confusion‚Äú – ‚Äěthese are the hands were given, use them and lets start trying‚Äú

Gehst du gerne auf Konzerte, Festivals, ins Kino, Theater, Musical etc.?

Ich w√ľrde so gerne in ‚ÄěTarzan- Das Musical‚Äú gehen.

Was hältst du von Sport?

Find ich geil! Ich bin allerdings auch hyperaktiv.

Wenn du in der Zeit reisen k√∂nntest, wohin w√ľrdest du reisen?

Auf nach Pangaea Dinos streicheln.

In einem Zombiefilm wäre ich:

Ein Komparsen Zombie der im Hintergrund sich das Grinsen verkneift.

Gibt es außerirdisches Leben?

Ja uns.

Wohin reist du gerne?

√úberallhin, wo nette Menschen sind.

Ohne … gehe ich nicht aus dem Haus:

Mein Skizzenbuch.

Was soll auf deinem Grabstein stehen?

Irgendwas voll Philosophisches.

Mein Lebensmotto lautet:

Dein Leben ist ein Film du musst ihn nur selbst schreiben.

Womit können dir die Teilnehmer eine Freude machen?

Behandle jeden Menschen so wie du gerne behandelt werden möchtest.

Abschlusstipp an Campneulinge:

Der Bauer hat Strohballen auf denen man wundervoll den Sonnenaufgang bewundern kann, aber eigentlich darf ich euch das nicht sagen…

Das JMC NW 2017 wird:

FANTASIE-TISCH!

Kuh mit Sprechblase

Reportage: Biomilch aus der Region Loxstedt

Damit die Teilnehmer auch wissen, wohin ihr Biobeitrag f√ľr das Camp flie√üt, sind Teile unseres Orgateams auf eine kleine Erkundungstour zum Hof der Eheleute Meier-Oetjen gefahren und haben mit Angelika Meier-Oetjen pers√∂nlich gesprochen. Ein Audiobeitrag von Johanna Hausmann, Anna Chrestel und Daniel D√ľsterdiek.

 

Workshop bei der Arbeit

Alles neu macht der Mai!

In diesem Jahr haben wir zwei komplett neue Workshops im Programm aufgenommen, deren Titel dar√ľber hinaus nicht jedem sofort verraten d√ľrften, worum es in dem jeweiligen Workshop geht. Deshalb haben wir die beiden Teamerinnen des ‚ÄěMacht der Medien‚Äú- und des ‚ÄěPerformance‚Äú-Workshops darum gebeten, uns in einem kleinen Interview noch mehr √ľber ihre Workshops zu verraten. Vielleicht f√ľhlt sich ja der ein oder andere inspiriert, etwas neues auszuprobieren.

 

Interview mit Luisa vom Macht der Medien Workshop

Worum geht es in deinem Workshop?

Ich m√∂chte vor allem mit den Leuten diskutieren und versuchen, mit ihnen ein gemeinsames Verst√§ndnis dar√ľber zu erarbeiten, was Macht ist, was Medien sind und wie m√§chtig oder unm√§chtig Medien sind, oder welchen Einfluss sie haben k√∂nnen.

Warum ist es denn in der momentanen politischen Situation wichtig, dass es auf dem Camp einen solchen Workshop gibt?

Ich glaube, es ist nicht nur in der aktuellen politischen Situation wichtig, dass man lernt bestimmte Inhalte zu hinterfragen und zu schauen, wo sie herkommen. Und beurteilen zu k√∂nnen, was sie f√ľr eine Relevanz haben und was dahinter steckt. Das ist nicht nur gerade wichtig, sondern eigentlich immer.

Wer sollte denn an dem Workshop teilnehmen? Wer ist geeignet?

Es sollten schon Leute sein, die Lust haben zu diskutieren. Sie m√ľssen sich gar nicht viel selbst an der Diskussion beteiligen, aber es sollte nicht so sein, dass sie keinen Bock darauf haben oder von so etwas gelangweilt sind. Es ist kein Workshop, bei dem man sp√§ter ein krasses Ergebnis hat, sondern eher einer, wo man etwas f√ľr sich selber lernt und sich gemeinsam etwas erarbeitet.

Wie bist du darauf gekommen diesen Workshop zu machen?

Ich hab sowas an der Uni schon gemacht und war dann letztes Jahr beim JMC in Kratzeburg. Da fand ich es voll cool, nicht nur mit Studenten so einen Workshop zu machen, sondern mit einem bunt gemischten Publikum. Leute, die nicht dasselbe studieren wie ich. Und dann hatte ich Lust, das selber mal zu machen.

Was ist dein erster Eindruck vom Platz hier?

Es gibt leider keinen See, das ist ein bisschen schade lacht

Aber ansonsten scheint es total schön zu sein. Auch das Haus ist schön.

 

Interview mit Anna vom Performance Workshop

Wie heißt du und welchen Workshop machst du?

Ich bin Anna und ich mache den Performance-Workshop

Wie bist du auf die Idee gekommen, den Performance-Workshop zu machen?

In letzter Zeit hab ich mich damit in der Uni besch√§ftigt, weil ich ein paar Seminare dazu belegt habe und hatte interessante Referenten. Im letzten halben Jahr habe ich auch mit einer Gruppe selber Tanzperformances entwickelt, aufgef√ľhrt und bin jetzt auch immer noch in einer Gruppe, besch√§ftige mich damit und finde es total spannend. Und jetzt w√ľrde ich es gerne mal in einem Workshop ausprobieren.

Glaubst du, dass es Vorurteile gegen√ľber dieser Kunstform gibt? Wenn ja, was w√ľrdest du entgegnen?

Ja, ich denk da gibt es Vorurteile. Aus dem Grund, dass es wohl noch recht unbekannt ist. Selbst als ich angefangen habe, mich damit zu besch√§ftigen und eigentlich auch bei jedem neuen Seminar, das ich dazu belegt habe, war es immer spannend: ‚ÄěWas kommt jetzt dabei raus?‚Äú.

Ich denke, Vorurteile bestehen auch deswegen, weil es ein bisschen schwierig ist, das in klare Worte zu fassen, so dass Leute sich wirklich etwas darunter vorstellen können. Und ein weiteres Vorurteil könnte sein, dass man denkt: man macht irgendwie ganz schräge Bewegungen, die man vielleicht gar nicht machen möchte. Aber ich entgegne: es ist wirklich eine ganz tolle, intensive Zeit, in der man sich sehr kreativ eben mal ganz anders mit seinem Körper auseinandersetzt. Und es ist ein bisschen wie Malerei, halt nur mal nicht mit Farbe und Papier, sondern eben einfach mit dem Körper, dem Raum und der Kreativität.

Das war ein sehr sch√∂ner Vergleich, finde ich. Wer ist denn f√ľr den Workshop geeignet, wer sollte teilnehmen?

Ich denke, Leute die schon mal Theater ausprobiert haben oder auch mal in irgendeiner Art eine Performance gemacht haben, sei es einfach auf der B√ľhne stehen und zu reden, zum Beispiel einen Vortrag zu halten, oder auch einfach kreativ t√§tig waren, zum Beispiel mit Malerei, die dann jetzt Lust haben einen Schritt weiter zu gehen, mal was Neues auszuprobieren in der Art. Und es sind auch Leute geeignet, die sich gerne bewegen ‚Äď wobei es niemand sein muss, der jetzt hoch sportlich ist. Es ist ebenso was f√ľr die, die sich gerne intensiv mit einer Sache besch√§ftigen, vielleicht auch so etwas wie Meditation spannend finden.

Ist das irgendwie mit Tanztheater vergleichbar? Geht Performance in diese Richtung?

Ja, es geht in die Richtung, aber mit weniger erzählerischem, theatralischem. Es geht mehr um den Akt der Bewegung. Das performative Bewegliche. Auch mit Musik. Aber es ist kein Tanz. Es ist etwas Bewegtes, das man dann vorstellt.

Die Orgas stellen sich vor – #2 Gabriel und Linda

Gabriel kennen Alt-Camper schon von der B√ľhne, Linda hingegen ist dieses Jahr neu zu uns gesto√üen und sonst eher in der Jungen Presse Baden-W√ľrttemberg aktiv. Heute stehen uns die beiden Rede und Antwort.

 

Gabriel

Womit beschäftigst du dich beim Jugendmediencamp Nordwest?

Ich bin haupts√§chlich im Programm Team aktiv und k√ľmmere mich um alles, was auf der B√ľhne stattfindet.

Wie bist du auf das Jugendmediencamp Nordwest aufmerksam geworden?

Ein Kumpel hat mich √ľberredet und eine Woche vor Beginn des Camps habe ich mich dann noch schnell angemeldet.

Was machst du, wenn du nicht gerade mit dem Jugendmediencamp Nordwest beschäftigt bist?

Ich studiere, das ist zumindest die offizielle Version, die inoffizielle beinhaltet Videospiele und Netflix.

Was willst du machen, wenn du mal groß bist?

Eine Weihnachtsbaumplantage in Kalifornien besitzen.

Dieser Beruf kommt √ľberhaupt nicht f√ľr mich in Frage:

Jeder Beruf bei dem man fr√ľher als zehn Uhr aufstehen muss.

In der Schule war ich:

Das kann ich so bestätigen.

Worauf kannst du nicht verzichten?

Auf Erdbeermilch, ein rosa Lebenselixier, erfunden von der Zahnarztindustrie um unsere Zähne zu ruinieren und ihre Profite zu erhöhen, ein Teufelskreis.

Womit kann man dich zum Lachen bringen?

Mit Wortwitzen jeglicher Qualität.

Womit kann man dich richtig nerven?

Mit Fragebögen.

Hast du eine besondere Fähigkeit?

Ich kann durch null teilen, auch wenn meine Mathelehrer dies stets bestritten.

Wie kannst du dich nach einem anstrengenden Tag entspannen?

Sobald ein Tag Gefahr läuft anstrengend zu werden, beende ich ihn und lege mich ins Bett.

Deine Top 3 (Film, Musik, Spiele, B√ľcher etc.) lauten?

Herr der Ringe, Harry Potter, Friends und die Peanuts, alles andere ist irrelevant.

In einem Zombiefilm wäre ich:

Tot, definitiv schnell tot.

Gibt es außerirdisches Leben?

Die Echsenmenschen weilen längst unter uns!

Was soll auf deinem Grabstein stehen?

Ich hab euch doch gesagt, das ist kein normaler Leberfleck.

Beschreibe bitte einen beliebigen Orga (hier Jan) in drei Worten:

Allerbester Mensch √ľberhaupt.

Womit können dir die Teilnehmer eine Freude machen?

Wenn sie mich besuchen, um mir Witze zu erzählen und wenn sie es schaffen, den Genitiv richtig anzuwenden.

Abschlusstipp an Campneulinge:

Es gibt kein falsches Wetter, nur falsche Klamotten. Au√üer nat√ľrlich es ist zu warm, zu kalt, zu trocken, zu nass, zu st√ľrmisch, zu windstill, oder gerade so, dass man denkt man k√∂nnte nach drau√üen gehen, dann aber drau√üen bemerkt, dass doch schlechtes Wetter ist.

Das JMC:nw 2017 wird:

Eine Reihe fantastischer Ereignisse.

Linda

Womit beschäftigst du dich beim Jugendmediencamp Nordwest?

Ich betreue derzeit vor allem die Social Media Kanäle.

Wie bist du auf das Jugendmediencamp Nordwest aufmerksam geworden?

Durch die Jugendmedientage-Family. Ich war mit Theresa zusammen bei den letzten JMT im sogenannten MORT-Team: dem Orte-Material-Team. Dort k√ľmmern wir uns u.a. darum, dass alle Workshop-R√§ume mit allen Materialien ausgestattet sind. #MortIstUnserHobby

Was machst du, wenn du nicht gerade mit dem Jugendmediencamp Nordwest beschäftigt bist?

Dann studiere ich (SURPRISE) unsere Gesellschaft von politischer und philosophischer Perspektive aus. Dies ist die meiste Zeit sehr interessant, kann aber manchmal auch etwas frustrierend sein. Diesen Frust lass ich dann an Boxsäcken aus.

Was willst du machen, wenn du mal groß bist?

Letztens habe ich geh√∂rt, dass es f√ľr Frauen besonders schwer sein soll, Professorin zu werden. Seitdem m√∂chte ich das werden,

In der Schule war ich:

Oft vor der T√ľr des Klassenzimmers.

Womit kann man dich aus dem Konzept bringen?

Mit Konzepten. Nat√ľrlich geht es manchmal nicht ohne einen Leitfaden, oft es aber das Produktivste einfach auf seine Intuition zu vertrauen und zu horchen, was der Bauch einem gerade so zu erz√§hlen hat. Es gibt schlie√ülich nicht umsonst ganze Bestseller √ľber den Charme unserer Verdauungsorgane.

Wenn du in der Zeit reisen k√∂nntest, wohin w√ľrdest du reisen?

Ich w√ľrde mich gern von Kant zum Mittag einladen lassen. Dieser war ein bisschen neurotisch und es musste alles nach einem stringenten Plan ablaufen. F√ľr das Mittagessen bedeutet das, dass zur Vorspeise √ľber ein Thema informiert wurde, zum Hauptgang wurde √ľber dieses reflektiert und zur Nachspeise war Zeit f√ľr das Scherzen. Ich bin daf√ľr, dass wir das auch auf dem Camp einf√ľhren! Es kann ja schlie√ülich nicht sein, dass die Gespr√§che dort in so einem Chaos von statten gehen.

Gibt es außerirdisches Leben?

Also wenn, dann sollten sie aber gef√§lligst Eintritt zahlen! So eine Tragik-Kom√∂die wie sie gerade auf der Welt aufgef√ľhrt wird bekommt man nicht √ľberall.

Was soll auf deinem Grabstein stehen?

Gern geschehen!

Mein Lebensmotto lautet:

Ja also wenn Jesus damals gesagt h√§tte: ‚ÄěJa ne, du lass mal, da bin ich nich so der Typ f√ľr.‚Äú Dann w√§r Ostern heut kein Feiertag!

Beschreibe bitte einen beliebigen Orga (hier Andi) in drei Worten:

Technik, Spinnereien, Akzentekönig

Womit können dir die Teilnehmer eine Freude machen?

Indem sie sich wohl f√ľhlen und Spa√ü haben. Also HABT SPASS.

Abschlusstipp an Campneulinge:

Da ich selber Campneuling bin, kann ich dazu noch gar nicht so viel sagen. Nur eins: Produziert so viel dope Contentshit wie nur möglich.

Das JMC:nw 2017 wird:

Tremendous. You’ll love it. You’ll really do.

Jan und Theresa

Die Orgas stellen sich vor – #1: Theresa und Jan

In unserer neuen Reihe habt ihr die Möglichkeit, die Leute hinter dem Jugendmediencamp Nordwest ein bisschen besser kennen zu lernen. Den Anfang machen Theresa und Jan Рdas mit Abstand harmonischste und auch so ziemlich einzige Geschwisterpaar im Orgateam.

 

Theresa

Womit beschäftigst du dich beim Jugendmediencamp Nordwest?

Dieses Jahr mache ich ganz viel Verwaltungsorganisationskram, also Finanzantr√§ge schreiben oder Unterk√ľnfte f√ľr Orga-Treffen suchen – und mit lieben Leuten eine sch√∂ne Zeit verbringen.

Wie bist du auf das Jugendmediencamp Nordwest aufmerksam geworden?

Vermutlich wurde schon bei meinem ersten JPN-Seminarvom Camp erzählt. Wirklich dorthin gekommen bin ich erst, nachdem eine Freundin gefragt hatte, ob ich mit ihr den Zeitungsworkshop teamen möchte.

Was machst du, wenn du nicht gerade mit dem Jugendmediencamp Nordwest beschäftigt bist?

Wenn ich nicht mit dem Camp besch√§ftigt bin, schreibe ich eine Masterarbeit und √ľberlege, was ich mache, wenn ich damit fertig bin.

Was willst du machen, wenn du mal groß bist?

Wenn ich groß bin, möchte ich was Sinnvolles machen.

Dieser Beruf kommt √ľberhaupt nicht f√ľr mich in Frage:

Bankangestellte – das ist zu finanziell.

In der Schule war ich:

meistens da.

Worauf kannst du nicht verzichten?

Schokolade

Womit kann man dich zum Lachen bringen?

Leider mit zu vielem, vor allem in unpassenden Situationen.

Hast du eine besondere Fähigkeit?

Ich kann aufgeräumte Zimmer in Chaos verwandeln.

Wie kannst du dich nach einem anstrengenden Tag entspannen?

Serien gucken und Schokolade essen.

Deine Favoriten aus Film, Musik, Spielen, B√ľchern etc.?

Sherlock gucken, das Känguru hören und Juli Zeh lesen.

Nenne ein Zitat aus deinem/deiner Lieblingsfilm/-serie/-buch/-song:

(‚ÄúOb Links- oder Rechtsextremismus ‚Äď da sehe ich keinen Unterschied. ‚ÄĚ‚ÄúDoch, doch‚ÄĚ, ruft das K√§nguru laut dazwischen. „Es gibt einen Unterschied. Die einen z√ľnden Ausl√§nder an, die anderen Autos. Und Autos anz√ľnden ist schlimmer, denn es h√§tte mein Auto sein k√∂nnen. Ausl√§nder besitze ich keine.‚ÄĚ

Wohin reist du gerne?

An Orte, an denen ich noch nicht war. Im Moment aber gerne Skandinavien und Osteuropa.

Beschreibe bitte einen beliebigen Orga (Marlene) in drei Worten:

Weiße Sonnenbrillen, Eiskönigin, unzickig

Womit können dir die Teilnehmer eine Freude machen?

Mit einem Lächeln und neuen Ideen :)

Abschlusstipp an Campneulinge:

Bringt warme Decken mit und setzt euch abends ans Lagerfeuer

Das JMC NW 2017 wird:

ein genial selbstgemachtes Geburtstagsfest.

Jan

Womit beschäftigst du dich beim Jugendmediencamp Nordwest?

Technik. Und ich spiele vor der B√ľhne ein bisschen mit.

Wie bist du auf das Jugendmediencamp Nordwest aufmerksam geworden?

Durch meine Schwester. Es wurden Techniker gesucht, und ich kann das ein bisschen. Denke ich.

Was machst du, wenn du nicht gerade mit dem Jugendmediencamp Nordwest beschäftigt bist?

Ich versuche meine diktatorische Ader an Computern auszuleben. Ich glaube, man nennt sowas Informatik-Studium.

Was willst du machen, wenn du mal groß bist?

Irgendwas mit Computern

Dieser Beruf kommt √ľberhaupt nicht f√ľr mich in Frage:

Bankkaufmann

In der Schule war ich:

Punkt.

Was sind deine Hobbies?

Ich mache ein bisschen Musik, und sitze ansonsten viel vor dem Computer.

Worauf kannst du nicht verzichten?

Inzwischen, leider, Mate.

Herz √ľber Kopf, oder andersherum?

Andersherum. Oder so.

Womit kann man dich aus dem Konzept bringen?

Fehlinformation

Hast du eine besondere Fähigkeit?

Ich schaffe es andere Menschen davon zu √ľberzeugen, dass ich mich nur zum Schein √ľber etwas aufrege.

Wie kannst du dich nach einem anstrengenden Tag entspannen?

Sofa + Tastatur + Bildschirm

Gehst du gerne auf Konzerte, Festivals, ins Kino, Theater, Musical etc.?

Nein.

Was hältst du von Sport?

Nein.

Zeltplatz während des Aufbaus

Die Anmeldung f√ľr 2017 startet!

Es ist soweit, die Anmeldung zum 15. Jugendmediencamp Nordwest ist er√∂ffnet! Dieses Jahr k√∂nnt ihr zwischen 11 Workshops w√§hlen, die wir f√ľr euch ausgew√§hlt haben: Kurzfilm, Theater, Zeitung, Layout, Macht der Medien, Digitale Fotografie, Analoge Fotografie, Radio, Poetry Slam, Performance und Band. In den n√§chsten Wochen versorgen wir euch auf der Seite mit weiteren Detailinformationen zu unseren Teamer*innen, Referent*innen und dem restlichen Programm – also seid gespannt!

Der Preis betr√§gt 49‚ā¨. Mitglieder der Jungen Presse Niedersachsen und anderen Landesverb√§nden der Jugendpresse Deutschland erhalten 10‚ā¨ Rabatt und zahlen lediglich 39‚ā¨.

2017 machen wir alles selber

Als diesj√§hriges Motto haben wir „Alles selber machen“ auserkoren. Wer schonmal auf dem Camp war, wird sich vielleicht wundern: „Wir machen in Loxstedt doch schon alles selbst?“. Aber genau mit dieser Frage wollen wir uns weitergehend besch√§ftigen und sie auf mehrere Dimensionen beziehen, sowohl praktisch als auch theoretisch, sozial und (medien)politisch. Themen k√∂nnten sein: Was machen wir eigentlich heute √ľberhaupt noch selber, und ist das gut so? Was k√∂nnte ich in Zukunft selber machen – und m√∂chte ich das? Welche Bedeutung hat es in der Welt der Medien, etwas selbst in die Hand zu nehmen? Ab wann m√ľssen wir selber aktiv werden, wenn uns etwas gegen den Strich geht?

Also – seid gespannt und stellt euch darauf ein, eine Menge selbst anzupacken….

 

….und einen kleinen Rausschmei√üer haben wir auch noch:

Neue Website online

Endlich haben wir es geschafft! P√ľnktlich zum Anmeldestart haben wir auch unserer Website einen neuen Anstrich verpasst. Nun findet ihr alle Informationen zum Jugendmediencamp Nordwest noch schneller und einfacher – und es sieht auch noch besser aus ;-)

Wir hoffen, euch gefällt die Website. Falls ihr noch Anregungen habt, Fehler findet oder einfach mal ein Lob dazu aussprechen wollt, postet uns am Besten auf die Facebook-Pinnwand!